Aktuelle Informationen des BV

Nachfolgende E-Mail haben wir am 02.09.2026 vom Amt für Landschaftspflege und Grünflächen erhalten:

„Sehr geehrte Damen und Herren,

in den Stadtteilen Flittard und Stammheim soll ein neuer GRÜNZUG Flittard-Stammheim entstehen. Um Ihre Meinung dabei von Anfang an miteinzubeziehen, findet eine Öffentlichkeitsbeteiligung statt.

Worum geht es?

Mit dem GRÜNZUG Flittard-Stammheim soll ein attraktiver Ort für alle Kölner*innen entstehen, der ein Gleichgewicht zwischen Erholung, aktiver Freizeitnutzung sowie ökologischen und klimatischen Belangen schafft. Zudem spielt der GRÜNZUG eine wesentliche Rolle bei dem Ziel, den Äußeren Grüngürtel zu vervollständigen und im Rechtsrheinischen weiterzuführen.

Ihre Meinung ist uns wichtig!

Wie stellen Sie sich den zukünftigen GRÜNZUG Flittard-Stammheim vor? Bringen Sie Ihre Meinung ein und gestalten Sie den GRÜNZUG Flittard-Stammheim aktiv mit!

Wie können Sie sich beteiligen?

Vom 10. September bis einschließlich 1. Oktober 2026 haben Sie die Möglichkeit sich auf dem Beteiligungsportal der Stadt Köln einzubringen: www.meinungfuer.koeln/gruenzug-flittard-stammheim

Am 24. September 2026 haben Sie zusätzlich die Möglichkeit uns vor Ort zu treffen und uns Ihre Wünsche und Anregungen persönlich mitzuteilen:

  • Von 9:30 bis 12:30 Uhr finden Sie uns vor dem Eiscafé Guerino de Marco, Bonhoefferstraße 21 in Köln-Stammheim
  • Von 13:30 bis 17:00 Uhr finden Sie uns vor dem BATUKU KIOSK, Ecke Edelhofstraße/Evergerstraße in Köln-Flittard.

Sie kennen sich am besten in Flittard und Stammheim aus! Wir würden uns daher sehr freuen, wenn Sie diese Information und den Link zur Online-Beteiligung in Ihrem Netzwerk weitergeben.

Für Ihre Mithilfe möchten wir uns schon jetzt herzlich bei Ihnen bedanken!

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Stadt Köln – Der Oberbürgermeister

Amt für Landschaftspflege und Grünflächen

Grünplanung und Projektsteuerung – Projektleitung Planung

Willy-Brandt-Platz 2

50679 Köln“

 

1. Geplante Windenergieanlage (WEA) der StEB im Großklärwerk (GKW) Stammheim

Am 19.08.26 gab es hierzu ein Erörterungsgespräch der Bürgerinitiative GEGENWIND (BI) aus Stammheim und des Bürgervereins Flittard mit dem Vorstand der StEB mit Beteiligung von William Wolfgramm (Stadt Köln, Dezernent für Klima, Umwelt, Grün und Liegenschaften und Vorsitzender des Verwaltungsrates der StEB) und Vincent Morawietz (Bezirksbürgermeister Mülheim). Beide Seiten stellten dabei ihre aktuellen Positionen dar. Die StEB hat demnach ihren Antrag auf Genehmigung der WEA bei der Bezirksregierung vollständig eingereicht und Vorabsprachen zum Kauf einer WEA getroffen. Die BI ist im Genehmigungsverfahren Verfahrensbeteiligte und wird dazu von der Bezirksregierung gehört. Die BI machte deutlich, dass sie grundsätzlich die Ziele der Stadt Köln und auch der StEB zur Erreichung der Klimaneutralität unterstützt. Es bestehen hingegen unterschiedliche Auffassungen zu den Auswirkungen und zur Zulässigkeit der WEA am geplanten Standort innerhalb des GKW in Stammheim. Die BI bot konstruktiv Unterstützung an und stellte eine modellhaft berechnete Alternative vor: Eine größere und leistungsfähigere WEA an einem Standort mit deutlich besserer Windgüte könnte mehr Volllaststunden und damit einen höheren Jahresenergieertrag erzielen. Die Modellrechnung zeigte, dass sich eine solche Anlage trotz zusätzlicher Netzkosten wirtschaftlich besser rechnen und zugleich die Klimaziele effizienter erfüllen könnte. Sowohl die Vorständin der StEB, Frau Franzke, als auch der zuständige Dezernent, Herr Wolfgramm, erklärten ihr Interesse an dem Vorschlag und sagten eine Prüfung inklusive eines Gesprächs zu. Unabhängig davon sagte Herr Wolfgramm vor dem Kauf der WEA ein weiteres Gespräch mit der BI zu. Der Bürgerverein begrüßt diesen Sachstand ausdrücklich und unterstützt die BI weiterhin in ihrem Vorhaben. (RW)

2. Brandereignis auf der Baustelle des neuen Rheindükers der StEB am 29.05.26

Im selben Gespräch wurde das Brandereignis im GLW in Stammheim, in dessen Folge es zu einem rd. 12-stündigen Stromausfall durch eine notwendig geworden Komplettabschaltung des GKW vom Stromnetz gekommen war, in Bezug auf Gefahren für die Bevölkerung angesprochen. Lt. StEB konnte das GKW im Notstrombetrieb so weit in Betrieb gehalten werden, dass keine Gefahr für die Bevölkerung bestand. Eine Untersuchung der Ursache und die Überprüfung des Notfallbetriebs sind aktuell noch nicht abgeschlossen. Eine mutwillige Brandlegung könne jedoch ausgeschlossen werden. Der Bürgerverein bat um Auskunft, inwiefern die Sicherheit von u. a. störfallrelevanten Betriebsanlagen (Gasspeicher), der Trinkwasserversorgung und der Abwasserentsorgung bei ähnlichen Vorfällen für welchen Zeitraum gewährleistet werden kann. Ebenso wurde angesichts des katastrophalen Ereignisses im Chempark 2021 um Auskunft über Sicherheitsmaßnahmen bezüglich von außen eingebrachter Abfälle zur Co-Fermentierung gebeten, um darin mögliche illegal eingebrachte gefährliche Stoffe zu erkennen. Die Fragen wurden schriftlich eingereicht; eine Beantwortung wurde zugesagt. (RW)

Baumpflegearbeiten in Köln-Flittard  (18.08.2026)

Das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen der Stadt Köln lässt ab Montag, 17. August 2026, bis voraussichtlich Freitag, 4. September 2026, Baumpflegearbeiten an der Düsseldorfer Straße, im Bereich Grüner Kuhweg, Köln-Flittard, vornehmen. Dabei werden Fällungen von 135 Bäumen durchgeführt. Bei den betroffenen Bäumen handelt es sich um Eschen, die durch das Eschentriebsterben stark geschädigt sind. Die Bäume wurden gründlich geprüft und es wurde festgestellt, dass die Stand- und Bruchsicherheit nicht mehr vorhanden ist. Dadurch liegt eine erhebliche Verkehrsgefährdung vor. Die Maßnahmen sind daher zwingend erforderlich. Vor den Fällungen werden die Bäume gemäß dem Bundesnaturschutzgesetz auf Brutstätten und andere Lebensräume kontrolliert. Vorhandene Jungbäume werden die durch die Fällungen entstehenden Lücken schließen und den Bestand wieder begrünen. In lichteren Bereichen werden neue junge Bäume gepflanzt. Es kann zu Behinderungen auf dem Grünen Kuhweg und auf dem Geh-/Radweg neben dem betroffenen Waldstück an der Düsseldorfer Straße, Ecke Grüner Kuhweg in Fahrtrichtung Leverkusen, kommen. Forstmaschinen queren den Grünen Kuhweg, daher ist mit Fahrbahnverschmutzungen zu rechnen. Aufgrund des Einsatzes von Motorsägen und Häckslern kann es zu Lärmbelästigungen kommen. Die Stadt Köln bittet dafür um Verständnis.

Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Was tut sich beim Bunkergrundstück in der Pützlachstraße?

Nachdem monatelang unsere Anfragen beim Bauträger Markus-Bau GmbH in Bochum über den Fortgang der geplanten Neubauten auf dem Grundstück des ehemaligen Bunkers unbeantwortet blieben, erreichte uns nun überraschend eine Information der S Immobilienpartner GmbH, ein Unternehmen der Sparkasse KölnBonn. Diese verkauft offensichtlich die Wohnungen für den Bauträger, die neu gebaut werden sollen. Darin heißt es:

„Bei dem Projekt hat es bedauerlicherweise sehr lange gedauert, bis die Baugenehmigung erteilt wurde. Inzwischen liegt diese jedoch vor.
Aufgrund begrenzter Kapazitäten auf Seiten des Bauträgers wurde der Vertriebsstart verschoben. Der Bauträger ist derzeit mit einem anderen größeren Bauvorhaben beschäftigt, weshalb sich der Projektstart verzögert.“

Eine Anfrage an die Stadt Köln bzgl. der Einrichtung der Baustelle am Rand des Grundstücks auf dem Gehweg wurde folgendermaßen beantwortet:

„Die Baustelleneinrichtung in der Pützlachstraße besteht, um den Gehweg zu erhalten. Da das Baufeld den Gehweg schmälert, sodass bei parkenden Autos kein Fußverkehr mehr möglich wäre, wurde dort eine Halteverbotszone eingerichtet und die Parkplätze abgesperrt. Die Baustelleneinrichtung kann demnach nicht abgebaut werden.
Durch Verzögerungen im Vertrieb hat sich das Bauvorhaben der Baufirma verzögert. Dieses soll jedoch so bald als möglich umgesetzt werden.“

Es besteht somit die Hoffnung, dass sich bald etwas auf der Baustelle tun wird. Wir halten Sie jedenfalls auf dem Laufenden. Unser Ziel ist es weiterhin, eine Informationsveranstaltung mit dem Bauträger vor dem Beginn der Bauarbeiten zu organisieren.

                                                                                                                  Der Vorstand

Desolate Telefonzelle Ecke Evergerstr./Edelhofstr.:
Stellungnahme der Stadt Köln

 

Schreiben der Bürgerinitiative Gegenwind aus Stammheim an den Ministerpräsidenten unseres Landes:

Köln-Flittard braucht wieder einen Anschluss an das Straßenbahnnetz der KVB! Daher untstützt der Bürgerverein eine entsprechende Online-Petition von Joachim Decker, die sich an die Stadt Köln und die KVB richtet:

Sie ist zu erreichen unter folgendem Link:
Online-Petition
oder folgendem QR-Code:

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich an der Petition beteiligen würden!

Bruno Odenthal
1. Vorsitzender

 

 

Der Bürgerverein setzt sich weiterhin ein für einen Zugang zum Rhein vom Naturschutzgebiet Flittarder Rheinaue aus. Folgendes Schreiben wurde an die zuständige Untere Naturschutzbehörde sowie das Grünflächenamt der Stadt Köln gesandt:


 

Der Vorstand des Bürgervereins Flittard spricht sich klar gegen den Bau einer Windenergieanlage im Großklärwerk Stammheim aus!

Wie aus den Medien und einer Informationsveranstaltung der Stadtentwässerungsbetriebe für die Öffentlichkeit am 24.04.2024 zu erfahren war, plant das Unternehmen die Errichtung einer ca. 150 m hohen Windenergieanlage (WEA) auf dem Werksgelände des Großklärwerks (GKW) Stammheim und damit in unmittelbarer Nähe zum Naturschutzgebiet (NSG 10) und den Naherholungsgebieten der Stammheimer / Flittarder Rheinaue sowie des Stammheimer Schlossparks. Diese Anlage ist dort jedoch nicht zwingend notwendig, da sie auch in weniger besiedelten Gebieten errichtet werden kann. Sie verursacht einen störenden Schattenwurf und beeinträchtigt nachhaltig die Lebensqualität der davon betroffenen Menschen. Sie emittiert dauerhaft störenden Betriebslärm, der zu den ohnehin vorhandenen Lärmbelastungen hinzuaddiert werden muss und daher inakzeptabel ist. Sie stellt in der kalten Jahreszeit eine Gefahrenquelle dar, deren Auswirkung nicht genau einschätzbar ist. Sie passt in keiner Weise ins Landschaftsbild eines bedeutenden Naherholungsgebietes und stellt einen der krassesten optischen Widersprüche in diesem Zusammenhang dar. Die Bauphase stellt eine zusätzliche Belastung im Verkehrsraum dar, die parallel zum Dükerneubau und den notwendigen Erweiterungsbauten des künftig noch weiter ausgedehnten Betriebsgeländes ertragen werden müsste. Die Bürger in Flittard und Stammheim leisten im Gegensatz zu den meisten anderen Stadtteilen bereits jetzt schon einen überproportional hohen Solidarbeitrag zum Gemeinwohl der Stadt und der angrenzenden Großunternehmen, insbesondere für die Stadtentwässerungsbetriebe.

Aus diesen Gründen hat der Vorstand des Bürgervereins Köln-Flittard am 15. Juli 2024 einstimmig beschlossen, sich in größtmöglicher Form gegen den geplanten Bau einer WEA im GKW Stammheim zur Wehr zu setzen. Wir empfehlen allen Bürgern, sich angesichts der Auswirkungen speziell dieser WEA an dieser Stelle mit der Gemeinschaft der direkt und indirekt Betroffenen solidarisch zu erklären und gegen diese Planung zu opponieren und die Genehmigungsbehörden aufzufordern, dem Bau nicht zuzustimmen. Hierzu empfiehlt der Bürgerverein Köln-Flittard, die aktuelle Online-Petition der „Bürgerinitiative GEGENWIND KÖLN-STAMMHEIM“ mit einer Unterschrift zu unterstützen:

(https://www.openpetition.de/petition/kommentare/keine-windkraftanlage-in-koeln-stammheim#petition-main)

Der Vorstand des Bürgervereins Köln-Flittard hat dieses Unterfangen geprüft, für unterstützenswert befunden und steht mit den Initiatoren in Kontakt. Die Bürgerinitiative kann auch über Email gegenwind@e-mail.de erreicht werden. Daneben kann per Telefon (66 66 64) über den Bürgerverein Köln-Flittard ein Wunsch nach Kontaktaufnahme vermittelt werden, z. B. wenn es keine Möglichkeit gibt, sich über das Internet daran zu beteiligen und eine Unterstützungsunterschrift auf Papier geleistet werden soll. Diese Möglichkeit besteht auch in diversen Geschäften in Stammheim und Flittard.

Die komplette Stellungnahme des Bürgervereins kann hier heruntergeladen werden:
Stellungnahme

Bruno Odenthal
1. Vorsitzender