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Karl Hammes geb. 18. Februar 1930 in Cochem/Mosel

Er entstammt einem Elternhaus, dem „Musik“ nie ein Fremdwort war. Und deshalb stand für den jungen Karl fest, sie zu einem festen Bestandteil seines Lebens werden zu lassen.

Bereits mit 11 Jahren spielte er in der Kirche seiner Heimatgemeinde Faid/Cochem die Orgel, und als 13jähriger leitete er zusätzlich den Kirchenchor.

Darüber hinaus animierte ihn sein Vater, ein Blasinstrument zu erlernen. Er entschloss sich für das Tubaspiel.

Von 1946 bis 1948 besuchte Karl Hammes die Bischöfliche Kirchenmusikschule in Trier und ließ sich zum Organisten ausbilden. In Märzkirchen an der Saar übte er dies Amt bis 1951 aus.

Dann verschlug es ihn nach Flittard. Bei der „Mutter Bayer“ fand er eine Anstellung. Insgesamt war Karl Hammes 45 Jahre Bayer-Mitarbeiter.

Sein musikalisches Wirken in Flittard erstreckte sich zunächst auf die Tätigkeit des Organisten an St. Hubertus. Bald schon übernahm er auch die Leitung des Kirchenchores, die er 54 Jahre ausübte. Das ist mit Sicherheit eine rekordverdächtige Leistung aber noch nicht alles; denn Karl Hammes leitete auch den „Männergesangverein 1956 Köln-Flittard“ und zwar seit dessen Gründung über einen Zeitraum von 47 Jahren.

Bei seinem letzten Auftritt wurde Karl Hammes aus Altersgründen in den Ruhestand versetzt und bei einer Jubiläumsfeier am 22. November 2008 würdig offiziell verabschiedet.

Doch damit ist „seine Ära“ noch keineswegs beendet: Nach wie vor spielt er mittwochs und am Wochenende sowie bei verschiedenen Anlässen seine geliebte „Königin der Instrumente“, die Orgel!

Eine kleine Anekdote zum Abschluss: Karl Hammes hatte eine Armverletzung, die eine Eingipsung erforderlich machte. Normalerweise ist das für einen Pianisten oder auch Organisten ein kaum zu überwindendes Handicap. Nicht so für Karl Hammes. Er spielte die Orgel eben nur mit einer Hand und setzte vermehrt die Pedale ein. Erst nach Beendigung des Gottesdienstes wies der Pfarrer auf diese Situation hin, die ansonsten wohl Niemandem aufgefallen wäre.

Ein herzliches ‚Dankeschön’ für das außergewöhnliche Engagement, lieber Karl Hammes, und alles Gute sowie beste Gesundheit für den Ruhestand (der ja eigentlich noch keiner ist).

Klaus Arand

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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