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St. Pius

Lukaskirche

"Hillijehüsje" |
Flittard liegt in Köln, und zwar
rechtsrheinisch und ganz oben. Da unser Ort nur
über zwei Zufahrten (von der B8 zwischen
Köln-Mülheim und Leverkusen und von
Nachbarort Stammheim) verfügt und -
glücklicherweise - nicht mit einer
Durchgangsstraße gesegnet ist, weiß
außer uns Flittardern selbst kaum jemand, wie
nett unser kleiner Stadtteil ist. Wir laden daher
zu einer "Rundfahrt" in Flittard ein. Der Ortsteil Flittard beginnt - nur laut
Ortsschild - an der Roggendorfstraße, gleich
dort, wo man von der B8 abbiegt. Denn das
Flittarder Gebiet erstreckt sich auch noch
über weite Flächen östlich der B8
und weiter nördlich in Richtung Leverkusen.
Unseren weltbekannten Nachbarn, der Bayer AG und
der AGFA verdanken wir, daß sich heute auf
Flittarder Gebiet nicht nur ausgedehnte
Sportgelände des RTHC Leverkusen, ein
Golfplatz und ein Sport-Flugplatz befinden, sondern
auch der berühmte Japanische Garten.
Genaugenommen müßte auch die
S-Bahn-Station Leverkusen-Bayerwerk den Namen
Köln-Flittard tragen.
Vorstellen wollen wir jedoch unseren Wohnort.
Von der B8 fährt man die
Roggendorfstraße hinab, die südlich und
nördlich von großzügig gestalteten
Siedlungen begleitet wird. Die darin angesiedelte
Gastronomie und Außengastronomie lädt zu
einem Besuch ein. Gleich beim Geschäftszentrum
in der Mitte der auf der linken (südlichen)
Seite gelegenen Siedlung, nämlich an der
Peter-Grieß-Straße, steht der
Flittarder Schürmann-Bau. Keine Sorge, hier
steht nichts unter Wasser. Es handelt sich vielmehr
um die katholische Kirche St. Pius X, die Professor
Schürmann Ende der 50-er Jahre erbaut hat. Um
sie zu erreichen biegt man an der evangelischen
Lukaskirche links ab. Nochmal rechts und links und
sie kommt schon in Sicht.
Folgt man der Roggendorfstraße weiter,
findet man kurz vor der Bayerbahn auf der linken
Straßenseite das
Hillijehüüsje, einen mehrere
hundert Jahre alten Bildstock. Hier beginnt der
alte Ort und hier war für die Flittarder noch
vor wenigen Jahrzehnten die Welt zu Ende. Umgeben
von Äckern und Feldern lag das Dorf
unmittelbar am Rhein, der es mit schöner
Regelmäßigkeit überschwemmte. Daher
auch der Name: Flittard, Flithard, Flithert,
Fließende Erde.
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