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Es begannt zur 1000 Jahrfeier im
September 1989.
Rektor Bornscheid von der Grundschule
„Am Feldrain“ steuerte zum Programm eine geschichtliche
Führung durch Flittard bei und mir kam die Idee, eine
Führung durch die Natur rund um Flittard anzubieten. In
knapp 2 Stunden konnte ich die Teilnehmer über die
artenreiche Flur und deren Pflanzen und Tiere informieren.
Spontan kam der Wunsch auf, dieses öfter zu wiederholen,
zumal man in 2 Stunden nicht die ganze Umgebung von Flittard
erkunden kann. So wurde ein Jahresprogramm daraus, mit
monatlichen Führungen am Sonntagmorgen von 9 bis 12 Uhr.
Die verschieden Themen ergaben sich
durch die entsprechende Jahreszeit und die unterschiedlichen
Grünflächen rund um Flittard.
Das Naturschutzgebiet Flittarder
Rheinaue mit einer Ausdehnung von fast 180 Hektar war von
Beginn an natürlich das bevorzugte Wandergebiet mit all den
verschiedenen Biotopen wie: Flusslandschaft und Uferzonen,
landwirtschaftliche Nutzflächen wie Äcker, Wiesen und
Viehweiden, aber auch Auwald, Schilfzonen sowie
Hochstaudenfluren. Der Rheindamm als Trockenrasen, ein
Restbestand einer selten gewordenen Pflanzen-, und
Insektengemeinschaft. Unser Friedhof, mehr Park als
Gottesacker. Die Anpflanzungen und Grünanlagen rundum bieten
ebenfalls Heimat für allerlei Pflanzen und Tiere.
Ein absolutes Kleinod bildet der
Stammheimer Schlosspark mit 67 verschiedenen Baumarten aus
aller Welt und insgesamt 800 Exemplaren, davon nicht weniger
als 24 Baumdenkmäler.
Hinzu kommt noch seit einigen Jahren
die Kunst in Form von Installationen und Skulpturen von
Künstlern aus der näheren und weiteren Umgebung.
Der „Mädchenbusch“, ein Eichenwald
zwischen Flittard und Dünnwald. Eingebettet in den Golfplatz
und die Sportstätten von Reiterhof, Flugplatz und
Fußballjugend. Hier wird bewiesen, dass Sport und Natur sehr
gut miteinander harmonieren kann.
Bis Dezember 2004 ist es zu stattlichen
184 Führungen gekommen. Wie die Zeit vergeht!
Anfangs nur für die Flittarder Bürger
gedacht, gesellten sich schnell Gleichgesinnte aus den
umliegenden Ortschaften hinzu, später nach den
Pressemitteilungen und Veröffentlichungen bei den
verschiedenen Naturschutzverbänden kamen auch Teilnehmer aus
dem Umfeld von ganz Köln, Bergisch-Gladbach und Leverkusen
hinzu. Immer öfter nahmen auch Naturexperten der
verschiedensten Richtung teil, gaben ihr Wissen weiter und
machten unsere Führungen anspruchsvoller.
Am meisten profitiert habe ich in
dieser Zeit, von den vielen netten Leuten, den neuen
Freunden, den neuen Erfahrungen von fast 4000 Teilnehmern.
Dafür bin ich sehr dankbar!
2005 wird etwas umgestellt!
Der Schlosspark braucht einen eigenen
Termin. Die Landesgartenschau in Leverkusen, die von April
bis Oktober stattfindet bekommt zwei. Diese einmalige Schau
mit ihren besonderen Ideen wollen wir uns nicht entgehen
lassen, zumal ich dort ehrenamtlich mitarbeite und
Schulklassen und Senioren führen möchte.
Terminkalender 2005 und weitere
aktuellen Termine sind ab sofort abrufbar unter
wanderungen_faltblatt
*** 0221-664461 ***
e-mail
nc.hebborma@netcologne.de ***
Manfred Hebborn |