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FLITTARD. (Kölnische Rundschau)
Alles bleibt, wie es ist. Nachdem im Vorjahr Pläne des
Schulverwaltungsamtes, die Gemeinschaftsgrundschule Am Feldrain in die
rund zwei Kilometer entfernte "Regenbogenschule" an der
Peter-Grieß-Straße zu verlagern, für heftige Proteste gesorgt hatten,
ist die Zusammenlegung nun vom Tisch. Nach einem Gespräch zwischen
Bürgerverein, den Grundschulen, dem Schulverwaltungsamt und Vertretern
der Politik einigte man sich auf eine andere Lösung. "Wir sind froh,
dass es auch in Zukunft ein gutes und ortsnahes Grundschulangebot
gibt", freute sich CDU-Ratsmitglied Andreas Köhler.
Die Rheinische Schule für
Sprachbehinderte, die Lehrer-Welsch-Schule, belegt zurzeit mehr als
die Hälfte des Schulgebäudes Am Feldrain. Zusätzlich sind Schüler in
Containern und in einer Außenstelle am Luzerner Weg in der
Bruder-Klaus-Siedlung untergebracht. Der Landschaftsverband Rheinland
(LVR) wollte gerne die gesamte Schule Am Feldrain nutzen. Dafür
sollten die Grundschüler an die Peter-Grieß-Straße umziehen, wo ein
Teil des Gebäudes, das bis vor kurzem als Wohnheim für Asylbewerber
genutzt wurde, leer steht. Dieses frühere Wohnheim soll jetzt die
Lehrer-Welsch-Schule nutzen. "Das wird zurzeit bei uns geprüft",
bestätigte LVR-Sprecher Uwe Steinkrüger.
Obwohl die räumliche Zusammenlegung
verhindert worden ist, kann es durchaus zu einer organisatorischen
Vereinigung kommen. "Der Bedarfsplan geht davon aus, dass in Zukunft
nur eine zweizügige Grundschule in Flittard benötigt wird", erklärte
Brigitte Beckmann vom Schulverwaltungsamt. Sollten sich die Prognosen
bestätigen, könnten beide Schulen zu einer zusammengefasst werden,
aber mit zwei Standorten. "Derzeit gibt es aber keine Überlegungen in
dieser Richtung", sagte Beckmann. (jöf)
Proteste
der Eltern
führten dazu, dass die Grundschule Am Feldrain nun doch nicht in die
Peter-Grieß-Straße umzieht. (Foto: Hoffmann) |